Franz Katzentod (Lahnstein/Koblenz)

 FRANZ KATZENTOT

Bernd Abt (voc/git) Hans-Peter Brauburger (bass) Klaus “Satti” Fischer (dr)

KATZENTOT (Stoll/Katzentot))

DANN KNALLTS... (Stoll/Katzentot)

erschien 1979 auf Audiorecord AR 547708 

“Mensch und Tier erleiden Not, denn jetzt spielt FRANZ KATZENTOT!”


So lautete der Schlachtruf der Koblenz/Lahnsteiner Punkrockband, die sich Ende ‘70 in der Besetzung Bernd Abt (git/voc), Detlef Deusing (bass) und Klaus Fischer (dr) formierte. 
 

1980 hörte Detlef auf und Hans-Peter “Schwapp” Brauburger stieg als Bassmann ein. Ihre Musik war wild und undiszipliniert, aber den Leuten gefiel’s. Live waren sie viel unterwegs (Stadthalle Lahnstein, Vallendar ect.), oft als Vorgruppe von COUNTDOWN. In der Koblenzer Rhein-Mosel-Halle bewarfen sie das Publikum mit Mohrenköpfen (200 Mark Gage gingen dafür drauf).

Den ärgsten Treffer landeten sie bei einem Gig im Wittlicher Knast: “Ist hier einer aus Koblenz?” “Ja, ich!” “Mensch, was machst du denn hier?” “Justizirrtum!”

Schwapp: “Es war das beste Publikum, dass wir je hatten. Wir mussten in zwei Etappen spielen, weil der Raum zu klein war. Es herrschte eine aggressive, aber trotzdem gute Stimmung. Wir spielten unseren Song ‘Haut die Bullen platt wie Butterstullen’. Mit dem Ergebnis, dass wir beinahe eine Knastrevolte verursachten. Im zweiten Durchgang durften wir den Song nicht mehr spielen”.

So Ende ‘82, Anfang ‘83 war dann die Luft raus. Bernie ging als Kameramann zu Rotavision und machte eine Menge Videoclips von regionalen Bands wie PAST, COUNTDOWN, CAFÈ NOIR und COVERGYRL. Heute ist er Produzent von RTL’S “TOP OF THE POPS”.


Originaltextvorlage 2001                                                             Zurück Rheinstones