Fifth Dead (Koblenz)

 
FIFTH DEAD


Dirk Crecelius (voc) Holger Specht (git) Detlef Eckelt (git) Hans-Georg Kilian (bass) Hans Fries (dr)

1971 als Schülerband gegründet. Sie waren bis Anfang der 80er Jahre in wechselnden Besetzungen zusammen. 1976 spielten sie als Vorgruppe der Scorpions in der Rhein Mosel-Halle

Erste Single A Special Man  (Help 301/2) im März 1973.  

 Fifth Dead

BLUE SKY (Crecelius) DEVILKING (Crecelius/Specht)



1976 auf CCA 5074 


FIFTH DEAD wurde Anfang 1971 als Schülerband von Dirk Crecelius (voc/git) und Detlef Eckelt (git) in Koblenz gegründet. Hinzu kamen dann der Schlagzeuger Eckart Keller sowie die Brüder Hans-Georg und Peter Kilian als Bassist und Keyboarder. Zunächst spielte man Stücke nach, meist von Creedence Clearwater Revival. Doch bald schrieb Dirk mit “Meeting” sein erstes eigenes Stück.

 Im März 1973 erschien dann als Single “A Special Man” (Help 301/1 F), doch zufrieden war man mit dem Werk nicht, zumal sich auf der anderen Seite unpassender Weise ein Schlager von Anthony fand. Das Bild zeigt stehen von links nach rechts Peter Kilian, Hans-Georg Kilian und Detlef Eckelt und sitzend von links nach rechts Eckart Keller und Dirk Crecelius. Da sich Dirk Crecelius im folgenden mehr und mehr auf den Gesang und die zwölfseitige Gitarre beschränkte, übernahm Holger Specht 1973 die Leadgitarre. 1974 setzte sich Hans Fries ans Schlagzeug, 1975 kam mit Wolfgang Kinder ein Saxophonist dazu und 1976 mit Ditmar Mittler ein weiterer Mann an der Gitarre. 

Inzwischen hatte man bei Hans Werner Kuntze in Osnabrück sechs weitere Stücke eingespielt, von denen “Blue Sky” und ”Devilking” (CCA 5074) am 4.12.1976 als Single veröffentlicht wurden.

Peter Kilian war mittlerweile von den Tasten ans Mischpult gewechselt und zauberte dort den jetzt immer härter werdenden Fifth-Dead-Sound: sauberer Gesang im Vordergrund mit treibendem Schlagzeug und Bass, umrahmt von zweistimmigen Leadgitarren oder Saxophon. In dieser Zeit spielte man auch mit den schon recht berühmten Scorpions zusammen. Es gab Fernsehauftritte und reichlich Engagements. Ein Grund für den Erfolg war sicherlich auch die dicke Freundschaft unter den Mitgliedern. Es wurde nicht nur zusammen gespielt, sondern auch gemeinsam gefeiert und in Urlaub gefahren. Das änderte sich, als 1983 Detlef Eckelt und Hans-Georg Kilian die Gruppe verließen. Mit Ralf Hoffmann (git/keyb) und Herbert Simon (bass) holte man zwar nette Leute, doch die engen Bindungen zerfielen. 1984 spielte man noch ein ausgezeichnetes Demo-Band mit neuen Stücken ein, doch der gemeinschaftliche Geist war weg. Jeder entwickelte sich in eine andere Richtung. Einige heirateten und stiegen ins Berufsleben ein. 1986 war dann endgültig Schluss. Da auf Band noch genügend Stücke der Gruppe vorhanden sind, ist an die Veröffentlichung einer eigenen CD von Fifth Dead gedacht.

    

    


Originaltextvorlage 2001                                                                Zurück Rheinstones